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10 Fragen die Sie an einen Hausverkäufer stellen sollten!

Ein Haus ist in der Regel die größte Einzelinvestition, die Sie je getätigt haben, und Sie werden wahrscheinlich viel Zeit und Energie für die Suche nach dem perfekten Ort aufwenden. Wenn Sie bereit sind, ein Haus zu kaufen, werden Sie bereits eine Menge über das Haus wissen. Es ist jedoch eine gute Idee, ein wenig mehr Detektivarbeit zu leisten und Antworten auf ein paar investigative Fragen zu erhalten. Das gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit bei Ihrem Kauf.

Ein Gespräch mit dem Verkäufer, dem Makler des Verkäufers und eine Durchsicht der öffentlichen Unterlagen können detaillierte Lücken füllen, die Ihnen helfen werden, eine bessere Entscheidung zu treffen. Die Kontaktaufnahme mit dem Immobiliengutachter des Bezirks für den Standort des Hauses ist ein guter Ausgangspunkt. Hier sind die zehn Untersuchungsfragen, die Sie einem Hausverkäufer stellen sollten.

1. Warum verkaufen Sie?

Es gibt viele Gründe, warum Menschen umziehen. Dazu gehören die Verlegung des Arbeitsplatzes, der Wunsch, in ein kleineres/größeres Haus zu ziehen, Lebensereignisse (Heirat, die Geburt eines Kindes, der Tod des Ehepartners oder ein anderer Grund) und der Ruhestand. Auch wenn Sie nicht immer eine wahrheitsgemäße Antwort erhalten, kann die Frage, warum der Verkäufer umzieht, hilfreich sein, um festzustellen, wie viel Verhandlungsspielraum es gibt.

Je nach Grund für den Umzug kann der Verkäufer bereit sein, ein niedrigeres Angebot anzunehmen, wenn er dadurch schneller aus dem Haus sein kann. Wenn der Verkäufer es nicht eilig hat zu verkaufen, kann es natürlich sein, dass es wenig Raum für Verhandlungen gibt.

2. Länge der Zeit auf dem Markt

Einer der Hauptgründe dafür, dass ein Haus am Ende lange auf dem Markt bleibt, ist, dass der Preis anfangs zu hoch war. Diese falsche Preisfestsetzung ist oft eine Folge einer schlechten Strategie.

Je länger ein Haus auf dem Markt bleibt, desto schwieriger wird es, es zu verkaufen, da das Angebot "abgestanden" ist und die Käufer denken, dass mit der Immobilie von Natur aus etwas nicht in Ordnung sein muss (sonst wäre sie doch schon verkauft, oder?). Wenn das Haus schon lange auf dem Markt ist, ist der Verkäufer möglicherweise motiviert und eher bereit, zu verhandeln.

3. Frühere Verkaufspreise

Zu wissen, wie viel der Verkäufer bezahlt hat, ist aus mehreren Gründen hilfreich. Erstens sagt es Ihnen, ob die Werte auf dem lokalen Markt seit dem Kauf des Hauses durch den Verkäufer gestiegen oder gefallen sind. Zweitens kann es Ihnen helfen festzustellen, wie offen die Verkäufer für Verhandlungen sind, und zwar aus folgenden Gründen Wenn die Verkäufer das Haus zu einem Tiefststand gekauft haben, sind sie möglicherweise eher bereit, den Preis zu senken, da sie immer noch einen angemessenen Gewinn erzielen. Wenn Ihre Verkäufer das Haus jedoch zu einem Preis gekauft haben, der dem geforderten Preis nahe kommt oder darüber liegt, werden sie wahrscheinlich nicht bereit sein, viel zu bewegen - wenn überhaupt.

Wenn die Verkäufer Ihnen nicht sagen wollen, was sie bezahlt haben, können Sie dies durch einen Blick in die öffentlichen Aufzeichnungen herausfinden. Sie sind beim Grundbuchamt (oder einem ähnlichen Amt, wie z.B. dem Urkundenamt), in der sich die Immobilie befindet, erhältlich. 

4. Was ist im Verkauf inbegriffen?

Alles, was dauerhaft an der Wohnung angebracht ist (z.B. Wasserhähne, Schränke und Jalousien), gilt als Einrichtungsgegenstand und ist im Allgemeinen im Verkauf einer Wohnung enthalten. Manchmal bestimmen rechtliche Definitionen, was im Verkauf enthalten ist und was nicht, aber manchmal kann ein Artikel in eine Grauzone fallen.

Fragen Sie im Zweifelsfall und um Enttäuschungen zu vermeiden, was im Verkauf enthalten ist, und lassen Sie sich das schriftlich geben. Achten Sie genau auf Gegenstände wie Spielgeräte im Freien, Schuppen, Beleuchtungskörper, Geräte, Fensterbehandlungen, an der Wand montierte Tonanlagen und alles andere, was Ihnen beim Einzug ins Haus fehlen könnte.

5. Gebietsbelästigungen oder Problemnachbarn

Nachbarschaften können durch eine Vielzahl von Belästigungen beeinträchtigt werden, darunter Geschwindigkeitsüberschreitungen auf Gemeindestraßen, Verkehrsstaus, Lärm (durch Verkehr, Nachbarn, bellende Hunde und/oder nahe gelegene Geschäfte), Kriminalität, lästige Gerüche (einschließlich Zigarettenrauch), Abfall, schlechte Instandhaltung, helle Lichter und Problemnachbarn, die Störungen verursachen. Auch wenn Sie vielleicht keine besonders ausführliche Antwort erhalten, ist es eine gute Idee, sich vor einem Kauf zumindest über eventuelle Probleme zu informieren. Sie können den Verkäufer nicht nur nach Belästigungen fragen, sondern auch die örtliche Polizeibehörde aufsuchen, um Kriminalitätsstatistiken für die Nachbarschaft zu recherchieren.

6. Bleifarbe und Naturgefahren

Offenlegungserklärungen dienen dazu, Käufer über den Zustand eines Hauses zu informieren und Verkäufer vor zukünftigen rechtlichen Schritten zu schützen, wenn Probleme gefunden werden. Obwohl die Offenlegungen von Bundesstaat zu Bundesstaat und sogar von Grafschaft zu Grafschaft variieren, müssen die Verkäufer Angaben über Gegenstände wie bestehende Pfandrechte, bleihaltige Farbe, Naturgefahren (z.B. Überschwemmungsgebiete), Termitenprobleme, die Geschichte von Streitigkeiten über Eigentumsgrenzen und Mängel an wichtigen Systemen und/oder Geräten machen. Tatsächlich gibt es acht Offenlegungen, die Verkäufer machen müssen; es ist sinnvoll, vorsichtshalber nach allen zu fragen.

Da es möglicherweise Probleme mit dem Haus gibt, über die der Verkäufer Bescheid weiß, die aber nicht gesetzlich zur Offenlegung verpflichtet sind, kann es hilfreich sein, direkt nachzufragen: Gibt es potenzielle Probleme mit diesem Haus? Möglicherweise erfahren Sie von Problemen im Voraus und können über die Reparaturkosten verhandeln. Natürlich sollten Sie vor dem Kauf des Hauses trotzdem eine umfassende Inspektion durchführen lassen, da es Probleme geben könnte, von denen der Verkäufer nichts weiß oder die er nicht bereit ist mitzuteilen.

7. Bisherige Problem-Bedingungen

Während die Offenlegungsregeln von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sind, müssen Hausverkäufer Sie im Allgemeinen über alle aktuellen Probleme mit der Immobilie informieren - aber sie müssen Sie nicht über vergangene Probleme informieren, die korrigiert wurden. Wenn es bereits behoben ist, warum ist es dann wichtig, dies zu wissen? Weil es zu einem weiteren Problem in der Zukunft führen könnte.

Ein undichtes Dach könnte zum Beispiel repariert worden sein - aber was wurde gegen das Wasser unternommen, das auf den Dachboden gelangte? Fragen Sie, ob der Verkäufer irgendwelche Probleme mit dem Haus hat beheben müssen und wie gut die Lösung funktioniert hat. Es ist auch hilfreich, herauszufinden, wer die Arbeiten ausgeführt hat, falls es in Zukunft ein ähnliches Problem geben sollte.

8. Alter der Komponenten

Erkundigen Sie sich nach dem Alter und dem Zustand der Hauptkomponenten des Hauses, damit Sie auf alle großen Ausgaben vorbereitet sind, mit denen Sie konfrontiert werden könnten. Beginnen Sie mit dem Dach: Neuere Dächer können je nach Dachmaterial 15 bis 50 Jahre halten. Ein Asphaltdach hält etwa 15 bis 20 Jahre, wenn es also bereits 15 Jahre alt ist, könnten Sie ziemlich sofort mit großen Ausgaben rechnen. Fragen Sie auch nach den Heiz- und Kühlsystemen, Geräten, Warmwasserbereitern, Kläranlagen, Sanitär- und Elektrosystemen.

9. Größere Reparaturen und Renovierungen

Schlechte Renovierungen, lückenhafte Sanitäranlagen und mittelmäßige Bauarbeiten können Sie finanziell und emotional - und sogar gesundheitlich - teuer zu stehen kommen. Es ist wichtig zu fragen, ob und von wem größere Reparaturen und Renovierungen am Haus vorgenommen wurden: War es ein lizenzierter Bauunternehmer oder ein Heimwerkerprojekt?

Erkundigen Sie sich, ob der Verkäufer eine Baugenehmigung für Reparaturen und Renovierungen vorlegen kann, die eine solche erfordern. Zu solchen Verbesserungen gehören bauliche Ergänzungen, die Installation eines neuen Daches, das Hinzufügen/Verlegen von Steckdosen, das Hinzufügen/Verlegen von Klempnerzubehör und die Installation/Austauschung einer HLK-Anlage (Heizung, Lüftung und Klimaanlage).

Wenn der Verkäufer nicht über die Baugenehmigungen verfügt (vielleicht wurden die Arbeiten von einem früheren Eigentümer durchgeführt), sollten Sie sich bei der örtlichen Baubehörde, in der Regel über die Bezirks- oder Stadtbehörden, rückfragen.

 Wenn eine Genehmigung hätte erteilt werden müssen - aber nicht erteilt wurde -, kann der Baubedienstete die Befugnis haben, den derzeitigen Eigentümer (das könnten Sie sein, wenn Sie das Haus kaufen) zu zwingen, die Genehmigung einzuholen und die geltenden Vorschriften zu erfüllen. Dies könnte sich in ein sehr kostspieliges Projekt verwandeln.

10. Was hat Ihnen am besten gefallen?

Diese Frage könnte den Verkäufer in Verlegenheit bringen oder etwas zu persönlich erscheinen. Aber sie kann die Person dazu bringen, über das Haus, die Nachbarschaft und die Gemeinde zu sprechen. Vielleicht lernen Sie etwas Positives, das Sie sonst vielleicht nicht kennen - die enge Gemeinschaft, den kurzen Weg zur Bibliothek, die Art und Weise, wie die Sonne nachmittags durch die Wohnzimmerfenster scheint, die niedrigen Heizkosten oder die Wildblumen, die im Sommer auf dem Hügel hinter dem Haus wachsen.

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